PbI-Typen

Der erkenntnisorientierte Denker

Selbstoffenbarung Denker:

Ich blicke durch!
Erklärender und systematisierender Redestil.
Ich bin ein intelligenter, wahrnehmungsfähiger Mensch!
Ich bin Beobachter,Wissenschaftler, Gelehrter, Analytiker, Techniker, Problemlöser, Informatiker, Berater, Künstler oder Schriftsteller.
Ich bin exzentrisch.
Ich bin ein versponnener Theoretiker.
Ich halte meine Mitmenschen auf Distanz.
Viele werden nicht recht warm mit mir.
Die Klugheit gebietet es, die Sache nüchtern und ohne Emotionen zu betrachten.
Komm mir nicht zu nahe.
Für mich zählen nur Fakten.
Ich kann allein für mich sorgen.
Ich bleibe niemandem etwas schuldig.
Ich ziehe mich gern in mein Schneckenhauszurück.
Nun lass mich doch erst mal zur Ruhe kommen.
Du wirst Dich doch wohl noch eine Weile selbst beschäftigen können.
Wenn man meine Distanz durchbricht, kommt bei mir Hass oder Panik auf.
Ich wirke oft reserviert und abweisend.
Meine Mitmenschen halten mich für einen Eigenbrötler.
Ich habe autistischeZüge in mir.
Ich gelte als wortkarg und ‚muffig‘.
Als Kind war ich viel mit Erwachsenen zusammen und durfte nicht stören.
Ich habe mir angewöhnt, meine Umgebung gut zu beobachten.
Ich will alles mitbekommen.
In einer Menschenmenge fühle ich mich unwohl.
Über Gefühle kann ich nicht gut reden.
Über Sachthemen kann ich stundenlang diskutieren.
Meine Lieblingsworte sind Wissen, Ordnen, Fakten, Informationen, Tatsachen, Beobachtung, Entdeckung, Theorie.
Ich kann den Gürtel enger schnallen und mit wenig auskommen.
Ich bin ein Experte.
Ich bin Spezialist und Analytiker.
Einer meiner größten Vorzüge ist mein durchdringender Verstand.
Ich handle erst, wenn ich alles gründlich durchdacht habe.

Grundmotivation Denker:

Der Denker möchte seine Umwelt verstehen. Er will Wissen ansammeln, alles analysieren und sich so gegen die Bedrohungen aus der Umwelt schützen.

Sekundärmotivation Denker:

Er will alles beobachten, alles verstehen, alles auf eine einheitliche Idee zurückführen, intellektuelle Gewissheit haben. Er lehnt ab, was nicht mit seinen Vorstellungen übereinstimmt und zieht sich von allem, was ihm bedrohlich erscheint, zurück.

Vorlieben Denker:

innerlich leben, schweigen, sich diskret verhalten
beobachten, sich zurückziehen
etwas verstehen, begreifen
nachdenken, den Dingen auf den Grund gehen
Wissen ansammeln und analysieren

Abneigungen Denker:

wenn jemand in seinen Lebensraum eindringt
Aufwand und Überflüssiges
Lärm
Small Talk
Fragen nach seinen Gefühlen und Gedanken
emotionale Ausbrüche
spontane Entscheidungen
abhängig sein

Versuchung Denker:

Die Versuchung des Denkers ist Wissen. Daraus bildet er sich seine Theorien und Modelle über die Beschaffenheit der Welt. Einer Gelegenheit, Wissen anzusammeln und zu analysieren, kann er nicht widerstehen.

Vermeidung Denker:

Er vermeidet es, sich preiszugeben oder sein Innerstes zur Schau zu stellen.

Grundbedürfnis Denker:

Das Grundbedürfnis des Denkers besteht darin, seine Umwelt zu verstehen und möglichst alles mitzubekommen.

Grundnot Denker:

Irgendwie fühlt er sich auf dieser Welt nicht sicher.

Grundangst Denker:

Der Denker hat eine Schieflage in seinem Bedürfnis nach Sicherheit. Er hat erfahren, dass seine Umwelt unberechenbar oder sogar bedrohlich ist. Insofern ist die Angst, von der Umwelt oder den Mitmenschen bedroht zu werden, latent immer im Hintergrund präsent. Seine Neugier, seine Wachheit und das Bedürfnis, seine Beobachtungen in einen sinnvollen Kontext zu stellen, sind Versuche, sich vor realen oder eingebildeten Gefahren zu schützen.

Stressauslöser Denker:

Stress ist für den Denker eine zu starke Einbeziehung oder eine emotionale Überforderung. Damit ist zu große persönliche Nähe und der Verlust der für ihn notwendigen Minimaldistanz gemeint.

Beispiele für Menschen mit dieser Interessenstruktur:

Denker, Beobachter, Pionier, Visionär, Asket, Analytiker, Experte, Exzentriker, Reduktionist, Zyniker, Problemlöser, Wissenschaftler, Gelehrter, Theoretiker, Eigenbrötler, Autist, Spezialist, Forscher, Entdecker.